Nach einer 3 stündigen Fahrt von Bahia nach San Isidro mussten wir zum Tourismusbüro, um dort nachzufragen, ob wir überhaupt den Berg besteigen konnten, weil der Nationalpark nur eine begrenzte Zahl von 60 Personen durchgehen ließ. Der Mitarbeiter vom Tourismusbüro telefonierte mit der Parkstation vom Chirripo Park und wir bekamen die erwünschte Antwort!! Die lautete: WELCOME TO CHIRRIPO. :)

[inspic=127,left,fullscreen,thumb] So sind wir am gleichen Nachmittag mit dem Bus von San Isidro ins Bergdorf San Gerardo gefahren. Die Fahrt dauerte knapp 2 Stunden. Es war eine ziemlich staubige, enge und rumplige Angelegenheit. In San Gerardo sind wir dann sofort zur Parkstation und haben uns für den nächsten Tag für eine Übernachtung im Refugio angemeldet.

Der Eintritt für den Nationalpark Chirripo hat 10 US$ gekostet und die Übernachtung auch noch mal 10 US$ pro Person.

Wir haben dann die Nacht vor der Tour in San Gerardo in einer der Unterkünfte verbracht. Am nächsten Tag sind wir ca. um 5.00 Uhr los gestartet.
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Bis zum Refugio haben wir ca. 10 Stunden mit mehreren Pausen gebraucht. Der Weg war nicht zu verfehlen und auch in Abständen immer wieder markiert. Es waren auch immer wieder Schilder mit Höhenangaben aufgestellt. Etwa auf der Hälfte der Strecke zum Refugio gab eine kleine Wasserquelle, wo man Trinkwasser nachfüllen konnte.

[inspic=131,left,fullscreen,thumb] Als wir ankamen, bekamen wir ein Zimmer mit mehreren Stockbetten und wir hatten das Zimmer für uns allein. Nach 17 Uhr merkten wir, dass es dunkel und kalt wurde. So wagten wir uns auch nicht zu duschen, weil das Wasser gar nicht warm war und somit konnten wir uns die Vorstellung mit einer aufwärmenden Dusche abschminken. In der Nacht war es extrem kalt und mussten uns ganz schön zudecken mit Fleecepullovern und allem was wir dabei hatten, um nicht zu frieren.

Um 3 Uhr morgen wollten wir nach Plan aufstehen und uns auf den Weg zum letzten Anstieg zum Cerro Chirripo machen. Aber da waren wir zu müde, um aufzustehen. Die Folge war, dass wir den Sonnenaufgang verpasst haben und daher erst um 06.30 Uhr Richtung Gipfel los waren. [inspic=132,right,fullscreen,thumb] Nach einer mühsamen, anstrengenden Wanderung, aber mit toller Landschaft, waren wir um 09.04 Uhr wirklich oben. Leider war an diesem Tag stark bewölkt und die Fernsicht war nicht somit so gut. Dann sind wir am gleichen Tag noch ganz abgestiegen bis San Gerardo zu unserer Unterkunft. Als wir ankamen, war es 18.50 Uhr. Und da waren wir erstmal kaputt und müde, aber glücklich, es geschafft zu haben. :)

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Für uns war diese Tour das erste Mal und können nur sagen, dass der Cerro Chirripo für uns das absolute Highlight neben andere Touren in Costa Rica war. Die Tour war zwar anstrengend, aber absolut lohnenswert, schon wegen der tollen Landschaft. Beim Auf- und Abstieg waren wir die meiste Zeit allein und auch im Refugio war es überhaupt nicht überlaufen. Wir denken, dass man bei dieser Tour keinen Führer braucht, denn der Weg ist prima markiert und auch nicht zu verfehlen. Wir hoffen, wir haben einen kleinen Eindruck vermitteln können. Falls ihr Fragen habt, schreibt dann ein Kommentar an uns.

Chao tinotine

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